Die verschiedenen Ölsorten

Die verschiedenen Rohölsorten


Rohöl (Crude Oil)

Wenn in den Medien vom Ölpreis gesprochen wird, ist damit das Rohöl (Crude Oil) gemeint. Es wird auch Leichtöl genannt.
 

Light Sweet Crude Oil

Der Begriff „Light Sweet Crude Oil“ bezeichnet Ölsorten mit einem Schwefelgehalt von maximal 0,42 Prozent. Sorten sind unter anderem: West Texas Intermediate, Oklahoma Sweet und New Mexican Sweet.

 

Handel an der Börse

Öl wird von professionellen Marktteilnehmern an den Terminbörsen über Futures gehandelt. Von Privatanlegern werden Zertifikate oder CFDs für den Ölhandel eingesetzt. Für die Sorten Brent und WTI gibt es eine wohlsortierte Palette an Zertifikaten.

Die wichtigsten Rohöl-Kontrakte an der Börse sind:

Brent Crude Oil

Die Rohölsorte Brent stammt aus dem Ölfeld Brent in der Nordsee. Brent ist die wichtigste Rohölsorte für Europa und eine Referenzsorte für den Ölhandel. Das Nordsee-Öl wird an folgenden Börsen gehandelt: Intercontinental Exchange (ICE, ehemalige IPE), New York Mercantile Exchange (NYMEX) und an Spotmärkten wie New York und Rotterdam.  


WTI Light Sweet Crude Oil

Die Sorte WTI (West Texas Intermediate) ist auch unter dem Namen Texas Sweet Light bekannt. Sie wird im Mittleren Westen der USA und in der Golf-Region gewonnen. WTI ist die Referenz-Sorte in den USA. Ausserdem wird sie als Basiswert für Rohölkontrakte an der New York Mercantile Exchange verwendet. Die Sorte WTI hat eine höhere Qualität und enthält ca. 0,24 Prozent Schwefel. Man bezeichnet sie somit als „süsser“ als Brent.

 

 

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