Marktnews ICE: Brent fester – Strafzoll-Drohungen treiben Preise
Die Brent-Rohöl-Futures an der Ice verzeichneten im frühen asiatischen Handel Zugewinne, nachdem US-Präsident Donald Trump mit Strafzöllen auf Importe aus Ländern drohte, die Geschäfte mit dem Iran machen.
Trump kündigte am 12. Januar einen möglichen Strafzoll von 25 % auf Importe aus Ländern an, die mit dem Iran Handel treiben. Hintergrund sind Überlegungen seiner Regierung zu einer Reaktion auf die Niederschlagung von Protesten in Teheran. Eine entsprechende Executive Order wurde bislang nicht veröffentlicht. Irans Aussenminis-ter Abbas Araqchi erklärte, die Proteste seien „unter Kontrolle“ und warf ausländischen Mächten wie den USA und Israel vor, die Unruhen zu beeinflussen. Venezuela bekräftigte unterdessen seine Unterstützung für Kuba, inklusive Öl- und Kraftstofflieferungen, trotz Trumps Forderung, diese sofort einzustellen. Opec-Vertreter beobachten die Situation in Venezuela vorerst zurückhaltend, wie Quellen aus dem Bündnis berichten. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum schloss nach einem Telefonat mit Trump am 12. Januar eine US-Militärintervention gegen Drogenkartelle auf mexikanischem Boden aus.