Marktnews Rückgang der Ölpreise: Überangebot und US-Sanktionen belasten den Markt
Die Ölpreise sind am Dienstag im asiatischen Handel gesunken, da Sorgen über ein Überangebot die Unsicherheit über die Auswirkungen der US-Sanktionen auf die russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukoil sowie den Optimismus über Fortschritte bei der Wiedereröffnung der US-Regierung überwogen.
Der längste Regierungsstillstand in der US-Geschichte könnte bald enden, da der Senat einen Kompromiss zur Wiederherstellung der Bundesfinanzierung gebilligt hat. Das Repräsentantenhaus könnte den Deal bereits am Mittwoch verabschieden. Trotz des Optimismus über die Wiedereröffnung der Regierung bleiben die Sorgen über ein globales Überangebot an Rohöl bestehen.
Analysten von Ritterbusch and Associates erklärten, dass die steigende OPEC-Produktion und eine schwächere Nachfrage in grossen ölverbrauchenden Ländern die globale Ölbilanz belasten. Anfang des Monats beschloss die OPEC+, die Produktionsziele für Dezember um 137.000 Barrel pro Tag zu erhöhen, während für das erste Quartal 2025 eine Pause bei weiteren Anhebungen vereinbart wurde.
Die US-Sanktionen gegen Rosneft und Lukoil bleiben im Fokus. Lukoil erklärte höhere Gewalt auf einem irakischen Ölfeld, während Bulgarien kurz davor steht, eine Raffinerie in Burgas zu beschlagnahmen. Die Auswirkungen der Sanktionen zeigen sich insbesondere bei der gestörten Versorgung Chinas und Indiens, was die Nachfrage unabhängiger chinesischer Raffinerien dämpft.
Analysten betonten, dass einige Raffinerien in Asien auf Öl aus dem Nahen Osten umgestiegen sind. Eine Unsicherheit bleibt jedoch, ob China weiterhin russisches Öl in strategische Reserven aufnimmt und ob Indien den US-Aufforderungen nachkommt, Käufe aus Russland zu reduzieren.
Analysten von Ritterbusch and Associates erklärten, dass die steigende OPEC-Produktion und eine schwächere Nachfrage in grossen ölverbrauchenden Ländern die globale Ölbilanz belasten. Anfang des Monats beschloss die OPEC+, die Produktionsziele für Dezember um 137.000 Barrel pro Tag zu erhöhen, während für das erste Quartal 2025 eine Pause bei weiteren Anhebungen vereinbart wurde.
Die US-Sanktionen gegen Rosneft und Lukoil bleiben im Fokus. Lukoil erklärte höhere Gewalt auf einem irakischen Ölfeld, während Bulgarien kurz davor steht, eine Raffinerie in Burgas zu beschlagnahmen. Die Auswirkungen der Sanktionen zeigen sich insbesondere bei der gestörten Versorgung Chinas und Indiens, was die Nachfrage unabhängiger chinesischer Raffinerien dämpft.
Analysten betonten, dass einige Raffinerien in Asien auf Öl aus dem Nahen Osten umgestiegen sind. Eine Unsicherheit bleibt jedoch, ob China weiterhin russisches Öl in strategische Reserven aufnimmt und ob Indien den US-Aufforderungen nachkommt, Käufe aus Russland zu reduzieren.