Marktnews  Rückgang der Ölpreise: US-Friedensinitiative und neue Sanktionen prägen die Marktentwicklung

Die Ölpreise sanken am Freitag um 1,5 % und verzeichneten damit den dritten Rückgang in Folge.
Grund dafür sind die Bemühungen der USA, ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine zu fördern, das das weltweite Ölangebot erhöhen könnte. Gleichzeitig schränkte die Unsicherheit über mögliche Zinssenkungen die Risikobereitschaft der Anleger ein.
Die Marktstimmung verschlechterte sich, als Washington einen Friedensplan zwischen Russland und der Ukraine vorantrieb, um den Konflikt zu beenden. Gleichzeitig traten Sanktionen gegen die russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukoil in Kraft. Analysten wiesen darauf hin, dass der Friedensplan die geopolitischen Spannungen reduzieren und den Risikoaufschlag bei den Ölpreisen senken könnte. Allerdings bleibt unklar, ob eine Einigung tatsächlich erreicht werden kann, da Kiew Russlands Forderungen weiterhin als unakzeptabel ablehnt.
Zusätzlich belastete ein stärkerer Dollar die Ölpreise, da er Öl für Käufer mit anderen Währungen verteuert. Der Dollar erreichte seine stärkste Woche seit über einem Monat, da Anleger davon ausgehen, dass die US-Notenbank im Dezember die Zinsen nicht weiter senken wird. Darüber hinaus belegte das US-Finanzministerium zehn Tanker, die iranisches Rohöl transportieren, sowie Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Panama und Singapur, die an diesem Handel beteiligt sind, mit Sanktionen.

1 USD = 0.8042

Stand: 21.11.2025, nächstes Update: 24.11.2025

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der internationalen Rohöl- und Produktnotierungen. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von weiteren Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen. Migrol übernimmt keine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Seite publizierten Informationen.