Marktnews Lage in der Golfregion dominiert weiter die Marktpreise, Öl Notierungen starten fester in die neue Handelswoche.
Hauptursache ist die angespannte Lage im Nahen Osten. Angriffe auf Energieanlagen sowie der Konflikt rund um den Iran haben das weltweite Ölangebot deutlich reduziert.
Zusätzlich ist der Transport durch die wichtige Strasse von Hormus stark eingeschränkt, was die Versorgung unsicherer macht. Unterstützt wird das höhere Preisniveau auch durch politische Entwicklungen. Die USA haben dem Iran ein Ultimatum gestellt, was die Unsicherheit an den Märkten weiter erhöht. Viele Marktteilnehmer rechnen daher kurzfristig eher mit steigenden als mit fallenden Preisen. Die Transportkosten auf dem Rhein nach Basel sind mittlerweile ebenfalls leicht auf 29 Dollar pro Tonne gestiegen. Es gibt im Markt auch dampfende Einflüsse wie die Freigabe von Ölreserven, gelockerte Sanktionen gegenüber Russland oder steigende Exporte aus dem Irak - diese können die angespannte Gesamtlage jedoch aktuell nur teilweise ausgleichen. Die ganze Marktlage ist weiterhin sehr stark durch den Krieg im nahen Osten geprägt und bleibt weiterhin sehr volatil und unberechenbar.