Marktnews  Widersprüchliche Aussagen zur Entwicklung im Iran Krieg sorgen für Karussell an Rohstoffbörse und Aktienmärkten

US-Präsident Donald Trump hat seine ultimativ angedrohten Angriffe auf iranische Kraftwerke verschoben - wegen nach seinen Worten "produktiver Gespräche" mit der Islamischen Republik. Stattdessen will er nun weitere fünf Tage auf Attacken gegen Kraftwerke und Energieinfrastruktur verzichten, wie er auf seiner Platt-form Truth Social schrieb. Iran dementiert Gespräche. Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf dementierte: Es habe keine Verhandlungen mit den USA gegeben. "Fake News" würden genutzt, um die Finanz- und Ölmärkte zu manipulieren.
Fakt ist, dass sowohl Israel wie auch der Iran gegenseitig weiterhin heftige Luftangriffe ausführen. Auch die Hisbollah-Miliz im Libanon feuert weiterhin Angriffe auf Israel. Entspannung sieht anders aus. Der Markt geht momentan von einer längeren Störung der Lieferungen durch die Straße von Hormus aus, was ein Haupttreiber für die Preisentwicklung ist. Die Transportkosten auf dem Rhein nach Basel notieren neu schon bei 31$ pro Tonne. Die ganze Marktlage ist weiterhin durch den Krieg im nahen Osten geprägt und bleibt weiterhin sehr volatil und unberechenbar. Schwer kontrollierbare Aussagen von Entscheidungsträgern befeuern die Unsicherheit

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Stand: 24.3.2026, nächstes Update: 25.3.2026

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der internationalen Rohöl- und Produktnotierungen. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von weiteren Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen. Migrol übernimmt keine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Seite publizierten Informationen.