Marktnews ICE Futures steigen
Die ICE‑Brent‑Futures handelten im frühen asiatischen Handel fester, nachdem US‑Präsident Donald Trump andere Länder unter Druck gesetzt hatte, Verantwortung für die Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu übernehmen.
Trump deutete an, die USA könnten ihre militärische Kampagne in etwa „zwei oder drei Wochen“ beenden. Er sagte, die USA würden Iran „sehr bald“ verlassen, woraufhin es an Großbritannien und anderen von den Lieferausfällen betroffenen Ländern liege, „Mut zu zeigen“ und die Kontrolle über die für die Energieversorgung kritische Wasserstraße zu übernehmen. Die Regierungen Chinas und Pakistans legten am 31. März einen Plan zur „Wiederherstellung von Frieden und Stabilität“ im Persischen Golf vor. Islamabad und Peking schlugen einen sofortigen Waffenstillstand vor und erklärten, Friedensgespräche sollten „so bald wie möglich“ beginnen. Angriffe auf zivile Ziele, einschließlich Energie‑ und Strominfrastruktur, sollten eingestellt und die sichere Passage für Schiffe durch die Straße von Hormus gewährleistet werden. Pakistan hat sich zu einem zentralen Akteur in den Bemühungen entwickelt, den einmonatigen Krieg zu beenden; am 29. März fanden dort Gespräche mit den Außenministern Saudi‑Arabiens, Ägyptens und der Türkei statt. Der Ölangebotsengpass infolge des US‑Israel‑Krieges gegen Iran hat Raffinerien im asiatisch‑pazifischen Raum veranlasst, nach Alternativen zu suchen. Eine Ladung kaspischer, leicht saurer CPC‑Blend‑Sorte wurde für eine Lieferung nach Asien gebucht — möglicherweise erstmals seit Beginn des Krieges. Auch die Preise für angolanische und kongolesische Rohölsorten sind aufgrund der Nachfrage aus Asien gestiegen.