Marktnews Ölpreise steigen nach Angriff auf Aramco-Gebäude
Zuvor war ein Verwaltungsgebäude von Saudi Aramco in Dhahran angegriffen worden. Nach Angaben des saudischen Energieministeriums gab es keine Verletzten oder Todesopfer; weitere Einzelheiten nannte es nicht.
Der Angriff folgte auf Luftschläge der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition gegen Ölanlagen im Jemen. Laut dem von den Huthi betriebenen Sender Al Masirah kamen dabei in Hodeida zwei Menschen ums Leben. US-Präsident Donald Trump stellte unterdessen klar, dass die USA keinen russischen Diesel importieren würden. Damit schränkte er frühere Aussagen zu einer möglichen Wiederaufnahme russischer Diesellieferungen ein: Der Kraftstoff solle auf den Weltmarkt gelangen, nicht in die USA. Branchenkreisen zufolge hat das US-Energieministerium zudem mehr als die Hälfte einer jüngst angebotenen Rohöltranche aus der strategischen Reserve vergeben. ExxonMobil soll den grössten Anteil erhalten haben. Offiziell bestätigt wurden die Angaben nicht.