Marktnews Ölpreise steigen leicht: US-Iran-Gespräche beeinflussen Märkte
Die Ölpreise stiegen am Donnerstag leicht, da Investoren auf die US-Iran-Gespräche blickten, die einen militärischen Konflikt verhindern könnten.
Lieferstörungen blieben ein Risiko, während ein starker Anstieg der US-Rohölbestände die Gewinne begrenzte. Brent-Rohöl erreichte am Montag den höchsten Stand seit Juli, nachdem die USA militärische Kräfte im Nahen Osten positionierten, um Druck auf den Iran auszuüben. Laut Analysten könnte ein kurzer Konflikt die Preise vorübergehend über 70 Dollar treiben, während ein längerer Konflikt die Versorgung aus dem Nahen Osten erheblich stören würde. Am Donnerstag treffen sich US-Gesandte mit einer iranischen Delegation in Genf. Eine Einigung könnte den Risikoaufschlag von 10 Dollar pro Barrel abbauen, während ein Scheitern das Aufwärtsrisiko für die Preise erhöhen würde. Saudi-Arabien erhöhte seine Ölproduktion, um mögliche Versorgungsausfälle abzufedern. OPEC+ erwägt, die Produktion im April zu steigern. Gleichzeitig stiegen die US-Rohölbestände letzte Woche um 16 Millionen Barrel – weit über den Erwartungen – und begrenzten die Auswirkungen geopolitischer Spannungen.