Marktnews ICE: Futures geben nach
Die ICE-Brent-Futures gaben im frühen asiatischen Handel nach, da die Märkte die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zur möglichen Beendigung des Konflikts aufmerksam verfolgten.
Die ICE-Brent-Futures gaben im frühen asiatischen Handel nach, da die Märkte die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zur möglichen Beendigung des Konflikts aufmerksam verfolgten. US-Präsident Donald Trump erklärte am 19. Mai, dass die USA die Angriffe auf den Iran möglicherweise bereits am Wochenende wieder aufnehmen könnten. Gleichzeitig sprach er von ernsthaften Gesprächen mit Teheran über ein mögliches Friedensabkommen. Zusätzlich hat der Iran mit der PGSA eine neue Behörde zur Kontrolle der Schifffahrt in der Strasse von Hormus geschaffen. Mit „Hormuz Safe“ wurde zudem eine digitale Versicherungsplattform eingeführt, die iranische Schiffe und deren Ladung während der Passage absichern soll. Am Markt wurde zudem bekannt, dass der irakische Staatsvermark-ter Somo eine Mai-Ladung Kirkuk-Rohöl über eine seltene Spot-Ausschreibung verkauft hat. Hintergrund dürften Schwierigkeiten bei der Vermarktung infolge eines rekordhohen offiziellen Verkaufspreises sein. Das Caspian Pipeline Consortium (CPC) plant für 2026 Exporte von 72 Mio. Tonnen Rohöl und Konden-sat, was einem Anstieg von rund 2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dennoch bleiben die Mengen unter der ursprünglichen Prognose. Belastet wurde der Jahresverlauf bisher durch Verladestörungen und eine geringere Produktion im kasachischen Tengiz-Feld.