Marktnews Ölpreise steigen nach neuen US-Angriffen auf Iran
ICE-Brent-Futures legten im frühen Asienhandel zu, nachdem neue US-Angriffe auf den Iran Sorgen auslösten, dass Fortschritte bei einem möglichen Friedensabkommen gefährdet sein könnten.
Laut Medienberichten führten die USA am Montag Selbstverteidigungsangriffe im Iran durch. Ziel seien Raketenstellungen und iranische Boote gewesen, die Minen verlegen wollten. Eine Bestätigung aus dem Iran liegt bisher nicht vor. US-Präsident Donald Trump forderte den Iran auf, sein angereichertes Uran zur Zerstörung an die USA zu übergeben oder unter internationaler Aufsicht vernichten zu lassen. Zuvor hatte er noch Fortschritte bei Verhandlungen über ein Abkommen und eine Wiederöffnung der Strasse von Hormus signalisiert. In Südkorea fielen die Rohölimporte im April laut KNOC auf 2,15 Mio. Barrel pro Tag und damit auf den niedrigsten Stand seit November 2009. Grund war vor allem ein deutlicher Rückgang der Lieferungen aus dem Nahen Osten infolge der Schliessung der Strasse von Hormus.