Marktnews  Neue Angriffe zwischen USA und Iran stützen Ölmarkt

Die Ölpreise legten im frühen asiatischen Handel zu. Auslöser waren Berichte über neue US-Angriffe auf den Iran sowie Gegenangriffe der iranischen Revolutionsgarde.
Marktteilnehmer reagierten damit auf die wachsenden Spannungen im Nahen Osten. Medienberichten zufolge griff die Revolutionsgarde einen US-Luftwaffenstützpunkt an, nachdem das US-Militär zuvor einen Luftschlag nahe Bandar Abbas durchgeführt hatte. Auch aus Kuwait wurden Abwehrmassnahmen gegen Raketen- und Drohnenangriffe gemeldet. Nach Angaben des Militärs waren Explosionen auf das Abfangen feindlicher Ziele durch die Luftverteidigung zurückzuführen. Die jüngsten Angriffe dämpften die Hoffnung auf eine rasche Einigung zwischen den USA und dem Iran. Eine solche Vereinbarung galt zuletzt als möglicher Weg, die Lage rund um die Strasse von Hormus zu entschärfen und den Schiffsverkehr wieder zu normalisieren. Diese Aussicht hat sich durch die neue Eskalation jedoch deutlich eingetrübt. Zusätzlich bleibt die politische Unsicherheit hoch. US-Präsident Donald Trump wies Forderungen Teherans zurück, darunter Ansprüche auf Kontrolle über Hormus sowie weitere Zugeständnisse. Unterdessen sorgen auch handelspolitische Spannungen für Unruhe. Die US-Regierung bereitet neue Zölle gegen wichtige Handelspartner vor und drängt auf Anpassungen bestehender Handelsabkommen. Während Washington gegenüber einigen Ländern einen weniger harten Kurs einschlagen könnte, zeichnet sich vor allem im Verhältnis zu Kanada weiterhin Konfliktpotenzial ab.

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Stand: 28.5.2026, nächstes Update: 29.5.2026

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der internationalen Rohöl- und Produktnotierungen. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von weiteren Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen. Migrol übernimmt keine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Seite publizierten Informationen.