Marktnews Heizölmarkt bleibt im Bann der Nahost-Lage
Zum Wochenauftakt bleiben die Energiemärkte von der angespannten Lage im Nahen Osten geprägt.
Ein unterzeichnetes Abkommen zwischen den USA und dem Iran liegt weiterhin nicht vor. Entsprechend verfolgen Marktteilnehmer die politischen Entwicklungen in der Region mit hoher Aufmerksamkeit. Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch neue israelische Angriffe im Libanon trotz bestehender Waffenruhe. Die Hoffnung auf eine Einigung zwischen Washington und Teheran hatte die Heizölpreise zuletzt etwas entlastet. Da eine verbindliche Lösung bislang jedoch ausbleibt, zeigen sich die Notierungen am Montagmorgen wieder leicht fester. Vor allem die weiter unsichere Lage rund um die Strasse von Hormus sorgt für Nervosität an den Ölmärkten. Die stockenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gelten derzeit als preistreibender Faktor. Gleichzeitig könnte eine spätere Einigung die Versorgungslage entspannen und den Preisdruck wieder mindern.