Marktnews  Ölpreise steigen bei anhaltender Anspannung in der Strasse von Hormus

Hintergrund sind der weiterhin geringe Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus und die Wiederaufnahme der US-Seeblockade gegen den Iran.
Nach Angaben von MarineTraffic blieb das Verkehrsaufkommen in der Meerenge auf sehr niedrigem Niveau. Damit sorgen die Spannungen im Persischen Golf weiter für Unsicherheit an den Ölmärkten. Die Kämpfe in der Region hielten auch am Dienstag an. Während der Iran Handelsschiffe angriff, setzten die USA ihre Blockademassnahmen gegen den Iran fort. Das US-Zentralkommando erklärte, man wolle die Durchfahrt von Schiffen zu und von iranischen Häfen verhindern. Dafür seien zahlreiche Kriegsschiffe und Flugzeuge in der Region im Einsatz. US-Präsident Donald Trump rückte zugleich von seinem zuvor geäusserten Vorschlag ab, Gebühren für die Passage durch die Strasse von Hormus zu verlangen. Er betonte jedoch, dass die USA für ihren militärischen Schutz in der Region entschädigt werden sollten. Nach iranischen Angaben haben sich in den vergangenen Wochen zahlreiche ausländische Schiffe mit den Behörden in Teheran abgestimmt, um die Meerenge passieren zu können. Die Kontrolle über den Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Passage war zuletzt deutlich verschärft worden. Auch über den Persischen Golf hinaus bleibt die Lage angespannt: Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen griffen nach eigenen Angaben den Flughafen Abha in Saudi-Arabien mit Raketen und Drohnen an. Saudi-Arabien erklärte, der Angriff sei abgewehrt worden.

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Stand: 15.7.2026, nächstes Update: 16.7.2026

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