Marktnews Ölpreise steigen nach neuen US-Angriffen auf Iran deutlich
Die Ölpreise haben im frühen asiatischen Handel spürbar zugelegt, nachdem die USA ihre Angriffe auf den Iran wieder aufgenommen hatten.
Vorausgegangen waren iranische Attacken auf Schiffe in der Strasse von Hormus, wodurch sich die Lage in der für den Welthandel wichtigen Region weiter verschärft hat. US-Angaben zufolge richteten sich die Angriffe gegen Ziele im Iran, nachdem Teheran erneut Schiffe im südlichen Bereich der Meerenge attackiert hatte. Sicherheitsquellen berichten von mehreren Vorfällen innerhalb kurzer Zeit, was die Risiken für die kommerzielle Schifffahrt deutlich erhöht hat. Die britische Seefahrtsorganisation UKMTO stufte die Gefährdung in der Strasse von Hormus daraufhin weiter herauf. Auch aus Kuwait gab es Hinweise auf erhöhte Alarmbereitschaft: Die Armee erklärte, auf Raketen- und Drohnenbedrohungen zu reagieren. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Zusätzlichen Druck auf den Markt erzeugt die Entscheidung der USA, eine erst vor kurzem erteilte Ausnahmegenehmigung für den Kauf iranischen Rohöls und raffinierter Produkte wieder aufzuheben. Damit dürfen entsprechende Käufe ab sofort nicht mehr neu abgeschlossen werden. Bereits vereinbarte Geschäfte müssen innerhalb kurzer Frist abgewickelt werden. Die Entwicklungen nähren die Sorge vor neuen Störungen bei der Ölversorgung und stützen damit die Preise an den Rohstoffmärkten.