Marktnews  Brent und WTI geben nach – Hoffnung auf neue Gespräche mit Iran

Die Ölpreise sind im frühen asiatischen Handel gefallen, nachdem Vermittlerstaaten ihre Bemühungen zur Wiederaufnahme von Gesprächen zwischen den USA und dem Iran verstärkt haben.
Brent und WTI gaben weiter nach, nachdem beide Referenzsorten bereits in der vorherigen Sitzung deutliche Verluste verzeichnet hatten. Marktteilnehmer reagierten damit auf neue diplomatische Signale aus der Golfregion. Katar, Pakistan und Oman unterstützen nach Angaben aus Doha den Austausch zwischen Washington und Teheran. Zugleich machte Katar deutlich, dass eine schnelle Einigung über die Lage in der Strasse von Hormus derzeit nicht in Sicht ist. Vorrang habe zunächst, die Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme direkter Gespräche zu schaffen und den früheren Status der wichtigen Schifffahrtsroute im Einklang mit dem Völkerrecht wiederherzustellen. Belastet wurde die Stimmung zudem durch anhaltende geopolitische Spannungen in der Region. So meldete die britische Seeschifffahrtsbehörde einen Vorfall vor der Küste Omans, bei dem ein Schiff von einem unbekannten Geschoss getroffen worden sein soll. Auch aus den USA kamen marktbewegende Signale: Präsident Donald Trump kritisierte führende Ölproduzenten wegen aus seiner Sicht zu hoher Kraftstoffpreise, nachdem diese zuletzt stark von den gestiegenen Rohölnotierungen profitiert hatten. Darüber hinaus gingen die US-Rohölexporte zuletzt spürbar zurück, was ebenfalls auf eine schwächere Dynamik im internationalen Markt hindeutet.

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Stand: 5.8.2026, nächstes Update: 6.8.2026

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der internationalen Rohöl- und Produktnotierungen. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von weiteren Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen. Migrol übernimmt keine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Seite publizierten Informationen.