Marktnews Ölpreise unter Druck wegen schwächerer Nachfrageaussichten
Belastet wurden die Märkte vor allem durch neue Prognosen, die auf eine geringere globale Ölnachfrage hindeuten.
Sowohl die Internationale Energieagentur (IEA) als auch die OPEC haben ihre Erwartungen für die Nachfrageentwicklung nach unten angepasst. Als Gründe gelten unter anderem anhaltende Störungen im Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus sowie hohe Kraftstoffpreise. Die Unsicherheiten rund um den Nahen Osten bleiben damit ein zentraler Belastungsfaktor für den Ölmarkt.
Während die IEA ihre Nachfrageprognose für das kommende Jahr senkte, liess sie ihre Einschätzung zur weltweiten Raffinerieverarbeitung weitgehend unverändert. Die OPEC korrigierte ihre Erwartungen für das Nachfragewachstum in diesem Jahr erneut nach unten, hob den Ausblick für das nächste Jahr jedoch leicht an.
Zusätzlichen Druck auf die Preise übte ein deutlicher Anstieg der US-Rohöllagerbestände aus. Nach Angaben der US-Energieinformationsbehörde legten die Vorräte kräftig zu, vor allem infolge höherer Importe.
Während die IEA ihre Nachfrageprognose für das kommende Jahr senkte, liess sie ihre Einschätzung zur weltweiten Raffinerieverarbeitung weitgehend unverändert. Die OPEC korrigierte ihre Erwartungen für das Nachfragewachstum in diesem Jahr erneut nach unten, hob den Ausblick für das nächste Jahr jedoch leicht an.
Zusätzlichen Druck auf die Preise übte ein deutlicher Anstieg der US-Rohöllagerbestände aus. Nach Angaben der US-Energieinformationsbehörde legten die Vorräte kräftig zu, vor allem infolge höherer Importe.