Marktnews  ICE: Futures steigen

Die Ölpreise legten im frühen asiatischen Handel zu, nachdem sich der Konflikt zwischen den USA und dem Iran um die Strasse von Hormus weiter verschärft hatte.
In den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über eine vollständige Wiederöffnung der Strasse von Hormus und ein Ende des seit fast sechs Monaten andauernden Kriegs wurden nur geringe Fortschritte erzielt. Hintergrund ist eine Pattsituation nach dem Ablauf einer 60-tägigen Frist, die im Rahmen eines inzwischen aufgehobenen Waffenstillstands gesetzt worden war. Iran machte die Wiederöffnung der Meerenge von der Erfüllung US-amerikanischer Zusagen abhängig, darunter die Aufhebung der Seeblockade und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte. Die USA lehnten dies ab. Präsident Trump erklärte zudem, dass derzeit keine Gespräche mit dem Iran geplant seien. Der Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus blieb weiterhin niedrig. Nach Angaben von Windward passierten am 17. August insgesamt 13 Schiffe die Meerenge. Zudem meldete die britische Schifffahrtsbehörde UKMTO den Angriff auf ein unbemanntes Frachtschiff im Roten Meer nahe Al Mukha, das dabei zerstört wurde. Die Hintergründe des Vorfalls werden untersucht. haben soll. Der Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus blieb eingeschränkt, während Iran die Kontrollen auf der nördlichen Route verschärfte. Zudem erklärten die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen, sie hätten ein saudisches Militärschiff und vier Begleitschiffe im Roten Meer angegriffen. Eine Bestätigung aus Saudi-Arabien liegt bislang nicht vor.

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Stand: 19.8.2026, nächstes Update: 20.8.2026

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