Marktnews Ölpreise bleiben wegen Spannungen im Nahen Osten hoch
Belastungen im Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus und die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran stützen weiterhin den Markt.
Zwar hat sich der Schiffsverkehr zuletzt leicht belebt, insgesamt bleibt die Lage in der wichtigen Wasserstrasse jedoch angespannt. Noch immer passieren deutlich weniger Schiffe die Route als vor der militärischen Eskalation. Zusätzliche Impulse kamen aus den Golfstaaten: Saudi Aramco liess die meisten Verkaufspreise für Oktober unverändert, erhöhte jedoch die Preise für einzelne Rohölsorten für Kunden in Asien und den USA. Gleichzeitig sorgen ein knappes Angebot in der Nordsee, hohe Raffineriemargen und eine lebhafte Nachfrage aus Asien für weitere Unterstützung. Auch Russland prüft laut Vizepremier Alexander Nowak eine Anpassung des im Staatshaushalt angesetzten Referenzpreises für Urals-Rohöl.