Marktnews  Ölpreise steigen durch geopolitische Spannungen und erhöhte Nachfrage aus Indien

Die Ölpreise stiegen am Mittwoch, getrieben durch zunehmende geopolitische Risiken und eine verbesserte Nachfrage aus Indien.
Unsicherheiten um die US-Iran-Gespräche sowie Spannungen in der Strasse von Hormus sorgen weiterhin für eine Risikoprämie, während Anzeichen für eine Lockerung des globalen Ölüberschusses die Märkte zusätzlich stützen. Laut einem Bericht von LSEG-Analysten bleibt das Risiko einer Eskalation bestehen, da die Verhandlungen zwischen den USA und Iran fragil bleiben. Indien spielt ebenfalls eine Schlüsselrolle bei der Stabilisierung der Ölpreise. Indische Raffinerien vermeiden zunehmend russisches Öl, um ein Handelsabkommen mit den USA zu fördern, und verstärken stattdessen ihre Käufe aus dem Nahen Osten und Westafrika. Händler warten zudem gespannt auf die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten der Energy Information Administration. Laut Schätzungen von Reuters-Analysten stiegen die Rohölbestände in der Woche bis zum 6. Februar um etwa 800.000 Barrel, während die Bestände von Destillaten und Benzin um 1,3 Millionen bzw. 400.000 Barrel zurückgingen. Marktquellen, die sich auf Zahlen des American Petroleum Institute berufen, berichteten jedoch von einem deutlich stärkeren Anstieg der Rohölbestände um 13,4 Millionen Barrel.



1 USD = 0.7658

Stand: 11.2.2026, nächstes Update: 12.2.2026

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der internationalen Rohöl- und Produktnotierungen. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von weiteren Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen. Migrol übernimmt keine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Seite publizierten Informationen.