Marktnews  Ölmarkt unter Druck: Aussicht auf US-Iran-Abkommen belastet

Die Ölpreise sind gefallen, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, bald über ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Konflikts mit Iran zu entscheiden. Marktteilnehmer hoffen, dass eine Einigung die Lage in der Strasse von Hormus entspannen und den Ölfluss erleichtern könnte.
WTI und Brent gaben im Handel deutlich nach. Damit setzte sich der jüngste Preisrückgang fort, der von Spekulationen über eine mögliche Wiederöffnung der wichtigen Schifffahrtsroute geprägt ist. Trump machte zugleich deutlich, dass Iran mehreren Bedingungen zustimmen müsse, darunter die Freigabe der Schifffahrt durch Hormus, die Beseitigung von Minen und der Verzicht auf nukleare Ambitionen. Seine Aussagen deuten jedoch darauf hin, dass die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind. Parallel verschärften die USA den Druck auf Teheran mit neuen Sanktionen. Betroffen sind Tanker und Unternehmen, die nach US-Angaben am Transport iranischen Rohöls nach China beteiligt waren. Abseits des Nahen Ostens kündigte South Bow an, eine Pipeline für zusätzliche kanadische Rohöllieferungen in die USA voranzutreiben. In Venezuela wiederum stellte die Regierung weitere Gespräche mit internationalen Ölunternehmen über neue Förderabkommen in Aussicht.

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Stand: 1.6.2026, nächstes Update: 2.6.2026

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der internationalen Rohöl- und Produktnotierungen. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von weiteren Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen. Migrol übernimmt keine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Seite publizierten Informationen.