Marktnews Ölpreise steigen nach neuer Eskalation im Nahen Osten
Händler reagierten damit auf die weitere Zuspitzung des militärischen Konflikts im Nahen Osten.
Auslöser des Preisanstiegs waren Berichte über iranische Angriffe auf Ziele in Kuwait und Bahrain, darunter auch Einrichtungen der Öl- und Energieinfrastruktur. Zudem wurde eine iranische Nuklearanlage in Darkhovin zum Ziel eines Angriffs. Kuwait meldete wiederholte Angriffe auf einen wichtigen Standort des Ölsektors, bei denen es zu erheblichen Schäden und Verletzten gekommen sein soll. Auch Bahrain bestätigte Angriffe, nannte jedoch zunächst keine weiteren Details. Die neuen Vorfälle ereignen sich vor dem Hintergrund anhaltender US-Luftangriffe gegen den Iran. Gleichzeitig prüft die Internationale Atomenergie-Organisation Berichte über einen Angriff auf die Baustelle eines geplanten Kernkraftwerks in Darkhovin. Nach bisherigen Angaben befand sich dort zuletzt noch kein Nuklearmaterial. Zusätzliche Spannungen kamen aus dem Schwarzmeerraum: Am CPC-Terminal wurden Rohölverladungen ausgesetzt, nachdem zwei Tanker während der Beladung von Drohnen getroffen worden waren. Insgesamt treiben die neue Gewalt im Nahen Osten und die Störungen wichtiger Exportwege die Sorge vor Angebotsrisiken am Ölmarkt weiter an.