Marktnews Ölpreise sinken nach Ende der Angriffe zwischen USA und Iran
Auslöser ist die Hoffnung auf eine diplomatische Annäherung zwischen den USA und Iran, nachdem beide Seiten ihre gegenseitigen Angriffe am Wochenende eingestellt haben.
Marktteilnehmer verweisen auf Signale aus Washington, wonach Gespräche mit Teheran wieder möglich sein könnten. Aus dem Umfeld der US-Regierung hiess es, diplomatische Kontakte seien nicht ausgeschlossen. Gleichzeitig bleibt die Lage in der Region angespannt. Iran und Oman beraten über die Sicherheit des Schiffsverkehrs in der Strasse von Hormus. Zudem meldeten die Huthi Angriffe auf saudi-arabische Energieanlagen und auf ein Schiff im Roten Meer. Angaben zu grösseren Schäden liegen bislang nicht vor. Stützend auf den Markt wirkt unterdessen die Einschätzung des Ölfelddienstleisters SLB, wonach das internationale Wachstum ausserhalb des Nahen Ostens die Belastungen durch den Konflikt bislang übertroffen habe. Impulse kamen demnach vor allem aus anderen Offshore-Regionen. Zusätzliche Unsicherheit bleibt durch neue Handelskonflikte. Die US-Regierung droht mit weiteren Zöllen auf EU-Importe, während China seine Kritik an einseitigen US-Zollmassnahmen erneuerte.