Marktnews  Ölpreise steigen leicht durch beruhigte Iran-Lage

Die Ölpreise stiegen am Montag leicht, da Irans gewaltsames Vorgehen gegen Proteste die Unruhen beruhigte und die Wahrscheinlichkeit eines US-Angriffs auf den Nahost-Produzenten reduzierte, der die Ölversorgung hätte gefährden können.
Irans Vorgehen gegen Proteste, ausgelöst durch wirtschaftliche Probleme, hat die Unruhen unterdrückt. US-Präsident Trump deutete an, Iran habe Massenhängungen abgesagt, obwohl das Land solche Pläne nicht bestätigt hatte. Dies reduzierte die Gefahr einer US-Intervention, die die Ölversorgung aus Iran hätte stören können.
US-Lagerdaten belasteten die Märkte zusätzlich: Die Rohölbestände stiegen bis zum 9. Januar um 3,4 Millionen Barrel, deutlich mehr als die erwarteten 1,7 Millionen Barrel.
Zudem richten die Märkte ihren Blick auf Venezuela, wo die USA Chevron eine Produktionslizenz erteilen wollen, um die Ölindustrie zu unterstützen. Die Aussichten auf eine deutliche Produktionssteigerung bleiben jedoch unsicher.
Chinas Rohölproduktion und Raffineriedurchsatz erreichten 2025 neue Rekorde. Laut Regierungsdaten stieg die Produktion gegenüber 2024 um 1,5 %, der Raffineriedurchsatz um 4,1 %.

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Stand: 19.1.2026, nächstes Update: 20.1.2026

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der internationalen Rohöl- und Produktnotierungen. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von weiteren Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen. Migrol übernimmt keine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Seite publizierten Informationen.