Marktnews  Preisanstieg geht weiter

Schritt für Schritt arbeiten sich die Ölpreise wieder Richtung Jahreshoch. Derzeit befinden sie sich für die Roh-ölsorte Brent bei über 75 Dollar je Barrel und damit nur noch etwa drei Dollar unter dem Rekordwert von Anfang Juli.

Die OPEC-Allianz verfolgt einen einheitlichen Kurs, welcher die globale Ölversorgung knapp hält. Auch die Zentralbanken spielen mit, die Gelddruckmaschinen laufen weiter auf Hochtouren. Die Märkte hatten nach den Andeutungen in den letzten Wochen mit schärferen Tönen gerechnet. Der Dollar gab daraufhin merklich nach, was wiederum den Ölpreis stützte, weil dadurch Öl für andere Währungsräume billiger wird. Preistreibende News kommen auch aus dem Ölmarkt selbst. Der Wochenbericht des US-Energieministeriums bestätigte die Trends der letzten Monate: Die Rohöllager in den USA nehmen aufgrund der starken Nachfrage und einer stagnierenden heimischen Ölförderung stetig ab. Der unerwartete Anstieg der Rohölbestände in der Vorwoche war anscheinend nur ein statistischer Ausreisser. Eine unberechenbare Komponente bleibt die Corona-Pandemie, durch deren Auswirkungen die weltweite Ölnachfrage wieder sinken könnte.

1 USD = 0.9055

Stand: 30.7.2021, nächstes Update: 2.8.2021

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der internationalen Rohöl- und Produktnotierungen. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von weiteren Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen. Migrol übernimmt keine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Seite publizierten Informationen.

Ölnotierungen steigen weiter

Tendenz schwach steigend – Die Ölpreise sind erneut etwas angestiegen. Ferienlaune in den USA schiebt die Corona-Sorgen an den Ölbörsen momentan in den Hintergrund.

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Rohöl-und Benzinbestände tiefer als erwartet

Tendenz schwach steigend – Das Rohöl- und Produkteangebot bleibt weiterhin begrenzt. Aussichten auf eine Angebotserhöhung gibt es aktuell nicht.

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Ölnotierungen legen etwas zu

Tendenz schwach steigend – Der zwischenzeitliche Absturz der Ölnotierungen vor einer Woche ist mittlerweile glattgestellt. Das heisst allerdings nicht, dass der Aufwärtstrend nun wieder die volle Kontrolle über die Preisbildung übernehmen wird.

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