Marktnews  Keine Entspannung in Sicht, Preise bleiben hoch

Am gestrigen Mittwoch wurde einmal mehr bestätigt, dass ein gesunder Aufwärtstrend nicht von zwischenzeitlichen Kursrückgängen gebrochen werden kann. Dafür braucht es mehrere aufeinanderfolgende Handelstage mit tieferen Schlusskursen.

Gestern waren mitunter die neuesten Lagerbestandszahlen des Department of Energy (DOE) für den erneuten Anstieg der Preise verantwortlich. Vor allem die Produktvorräte nahmen viel stärker ab als im Vorfeld erwartet wurde. Die grosse Überraschung stellt aber der Rückgang der Rohölbestände dar. Dass die US-Förderung im Wochenvergleich um 0,1 Mio. Fass pro Tag zurückging, dürfte aber nur einer von mehreren Gründen sein. Die hohen Energiepreise wirken sich negativ auf das Wirtschaftswachstum und damit mittel- und längerfristig auch auf die Nachfrage aus. China will nun die hohen Kohlepreise stärker regulieren und hat entsprechende Verordnungen herausgegeben. Beim Öl sieht es momentan allerdings nicht danach aus, dass sich an der aktuellen Angebotslage in absehbarer Zeit etwas ändern wird. Für den saudischen Energieminister, Prinz Abdulaziz, stellen die aktuellen Turbulenzen an den Energiemärkten eine „Panikmache“ dar. Trotzdem fordern immer mehr Staaten eine Erhöhung der Fördermenge.

1 USD = 0.9202

Stand: 21.10.2021, nächstes Update: 22.10.2021

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der internationalen Rohöl- und Produktnotierungen. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von weiteren Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen. Migrol übernimmt keine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Seite publizierten Informationen.

Aufwärtstrend schwächelt, bleibt aber intakt

Tendenz schwach steigend – Allmählich scheint sich der starke Aufwärtstrend bei den Ölpreisen etwas abzuschwächen. Im gestrigen Tagesverlauf sanken die Notierungen zeitweise deutlich, erholten sich aber in der Folge bis zum Handelsschluss wieder.

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Ölnotierungen bleiben fest

Tendenz schwach steigend – Zum Wochenstart zeigten sich die Ölnotierungen gestern vorübergehend etwas schwächer, eine Trendwende ist jedoch nicht in Sicht.

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Ölnotierungen weiterhin fest

Tendenz stark steigend – Die globale Energiekrise bei Kohle, Gas und Strom schwappt immer stärker auf den Ölmarkt über. Wer die Möglichkeit hat, setzt den Dieselgenerator oder das Ölkraftwerk in Betrieb, um den Preisexzessen etwas aus dem Weg zu gehen.

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