Service & Wartung häufig gestellte Fragen

Alles zu den Migrol Serviceleistungen und Wartungsangeboten wie Störungsbehebungen oder Tank-, Brenner- und Boilerunterhalt etc.

Fragen zur Boilerentkalkung

  • Das warme Wasser, das aus Ihrem Wasserhahn fliesst, wird in einem Behälter aus Metall produziert. Dieser ist sowohl für die Erwärmung als auch für das Warmhalten des Wassers zuständig. Dadurch entstanden die verschiedenen Bezeichnungen wie «Warmwasserbereiter» oder «Warmwasserspeicher» – meistens wird das Gerät aber einfach «Warmwasserboiler» oder «Boiler» genannt.

    Die Grössen der Boiler variieren stark, vom kleinen elektrischen Wandboiler mit fünfzehn Litern Fassvermögen für den Kleinbedarf bis zum kollektiven Wasser-speicher mit mehreren tausend Litern Inhalt für ein grosses Mehrfamilienhaus.
    Der Boiler kann im Keller, im selben Raum wie die Heizung oder auch im Haus untergebracht sein.

  • Die im kalten Wasser gelösten Mineralsalze, insbesondere die für unsere Gesundheit wichtigen Kalzium und Magnesium, kristallisieren aus, wenn das Wasser erwärmt wird. Die nicht sehr stabilen Bikarbonate (gelöster Kalk im Wasser) wandeln sich durch Wärme in Verbindung mit den sonstigen Stoffen im Wasser zu Kalk. Die kritische Grenze der Temperatur liegt bei 60 Grad. In allen Geräten, welche diese Grenze überschreiten, entsteht eine besonders intensive Kalkablagerung. Auch bei der Erwärmung von weichem Wasser entsteht Kalk.

  • In fast allen Boilern ist heutzutage eine Rostschutzanode angebracht. Sie besteht aus einem unedlen Metall, um die Korrosion des zu schützenden Metalls zu verhindern. Die Anode wird mit der Zeit verbraucht und muss ersetzt werden, um den Rostschutz zu erhalten.

  • Die Häufigkeit, in der ein Boiler entkalkt werden sollte, hängt von der verwendeten Menge des warmen Wassers sowie der Wasserhärte und der eingestellten Tempe-ratur ab. Als Grundregel gilt: Je härter das Wasser ist und je stärker es erhitzt wird, desto öfter sollte der Boiler entkalkt werden. Migrol empfiehlt, alle drei bis fünf Jahre eine Boilerentkalkung durchzuführen.

    • «Weiches» Wasser enthält wenig Mineralstoffe und verursacht weniger Kalkablagerungen, während «hartes» Wasser stark mineralisiert ist und somit eine grössere Kalkablagerung verursacht. Ob Sie hartes oder weiches Wasser haben, erkennen Sie schnell an den Rückständen im Kochtopf: Ist nach dem Wasserkochen eine weisse Schicht ersichtlich, handelt es sich um hartes Wasser. Der Boiler sollte dann spätestens alle vier Jahre entkalkt werden.
    • In der Schweiz ist die Trinkwasserversorgung verpflichtet, mindestens einmal pro Jahr über die Wasserqualität zu informieren. Die Wasserhärte wird meistens in französischen Härtegraden (°f oder °fH) angegeben.
      • Weiches Wasser: Zwischen 0 und 13 °f
      • Mittelhartes Wasser: Zwischen 14 und 25 °f
      • Hartes Wasser: Über 25 °f
    • Die Auskristallisierung der Mineralsalze intensiviert sich bei stark erwärmtem Wasser. Hartes Wasser bildet zweimal weniger Kalk, wenn es auf 55 °C statt auf 65 °C erhitzt wird und dreimal so wenig wie bei 75 °C. Stellen Sie deshalb die Wasser-wärme des Boilers zwischen 55 °C und 60 °C ein: So sparen Sie Strom und reduzieren die Kalkbildung.
    • Als Mindesttemperatur bei Warmwasser aus dem Boiler wird 55°C empfohlen, denn ab dieser Grenze können sich keine Krankheitserreger im Wasser entwickeln (Legionellen). Boiler, die eine tiefere Durchschnittstemperatur als 55 °C produzieren, enthalten einen zusätzlichen Legionellenschutz, welcher sich regelmässig automatisch einschaltet und das Wasser auf über 62 °C erwärmt.

    Die Idealtemperatur beträgt also zwischen 55 °C und 60 °C, um die Kalkbildung zu begrenzen und sich vor Krankheitserregern zu schützen. Unsere Fachspezialisten kontrollieren die Boilertemperatur während der Entkalkung und stellen sie für Sie auf den optimalen Wert ein.

  • Migrol führt die Boilerentkalkung in den Kantonen Aargau, Zürich, Schaffhausen,
    St. Gallen, Zug, Solothurn, Thurgau, Basel, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden aus.

Fragen zur Tankrevision und -sanierung

  • Heizöl ist ein organisches Produkt und daher einem natürlichen Alterungsprozess unterworfen. Im Laufe der Zeit sammeln sich Ölschlamm und Kondenswasser am Tankboden. Dieses Ölschlamm-Kondenswassergemisch führt nebst Korrosionen auch zu Brennerstörungen. Bei einer Tankrevision inkl. Innenreinigung werden Ölschlamm und Kondenswasser entfernt und der Heizöltank gereinigt. Durch eine regelmässige Tankrevision bleibt der Wert Ihrer Tankanlage über lange Zeit erhalten. Ihre Heizanlage arbeitet über Jahre hinaus zuverlässiger.

  • Migrol empfiehlt, alle zehn Jahre eine Tankrevision durchführen zu lassen. Bei längeren Intervallen ist die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Regelmässigkeit nicht mehr gewährleistet. Dies kann Kürzungen des Versicherungsschutzes zur Folge haben. Auch Sachversicherungen nehmen den 10 Jahres-Intervall als Massstab.

  • Das saubere Heizöl oberhalb der Rückstände wird abgesaugt und in sauberen Tanks zwischengelagert. Das Ölschlamm-Kondenswassergemisch wird separat entsorgt und abgeführt. Dann wird der Tank gründlich abgerieben, gereinigt und die Rost-stellen werden geschliffen. Bei Stahltanks wird zusätzlich ein spezieller, schnell-trocknender Tankschutzlack aufgetragen. Dieser schützt den blanken Stahl vor Korrosion. Die Brennerleitungen werden gespült und gereinigt, zudem werden alle Tankarmaturen überprüft. Die Arbeiten werden auf einem Revisionsrapport festgehalten.

  • Seit dem 1.1.2007 erhalten Eigentümer/innen von Tankanlagen je nach Gewässer-schutzzone keine Aufforderung zur Tankrevision mehr vom Gewässerschutzamt.
    Die Verantwortung für die regelmässige Wartung der Tankanlage sowie die Haftung bei Schadenfällen liegen somit vollumfänglich bei dem/der Eigentümer/in der Anlage.

  • In einigen Gewässerschutzzonen der Schweiz erhalten Eigentümer/innen von Tankanlagen vom zuständigen Amt kein Aufgebot mehr zur Tankrevision. In diesen Bereichen muss der/die Inhaber/in einer Tankanlage in Eigenverantwortung dafür sorgen, dass die Tankanlage regelmässig auf Mängel kontrolliert wird. Allfällige Mängel müssen sofort behoben werden. Wenn Sie mindestens alle 10 Jahre eine Tankrevision inkl. Innenreinigung von Migrol ausführen lassen, kommen Sie Ihrer Sorgfaltspflicht im Sinne des Gewässerschutzgesetzes nach.

  • Nein, Tankrevisionen sind problemlos auch bei gefüllten Tanks möglich.
    Mit modernen Hochleistungspumpen können selbst grössere Mengen Restöl innert kürzester Zeit umgepumpt und zwischengelagert werden.

  • Migrol Tankrevisionen können das ganze Jahr durchgeführt werden, auch im Winter. Frieren müssen Sie auf keinen Fall. In kalten Jahreszeiten wird Ihre Heizung durch einen kleinen Tagestank mit Heizöl versorgt. Dies verursacht keine Mehrkosten für Sie.

  • Damit die Tankrevision gesetzlich anerkannt wird, muss sie durch eine konzessionierte Fachfirma wie die Migrol durchgeführt werden. Eidgenössisch geprüfte Spezialisten kennen die genauen Vorschriften, welche der Heizöltank erfüllen muss.

  • Ja, ausnahmslos alle Tankanlagen müssen von einer Fachfirma wie der Migrol kontrolliert und gewartet werden. Der Eigentümer einer Tankanlage muss den Revisionsrapport als Nachweis über die obligatorischen Unterhaltsarbeiten mindestens 10 Jahre aufbewahren.

  • Tankanlagen mit Mängeln dürfen nur befüllt werden, wenn die Mängel behoben wurden. Migrol ist darauf spezialisiert, Tankanlagen den gesetzlichen Bestimmungen anzupassen. Dabei hat nicht die teuerste, sondern die zweckmässigste Lösung den Vorrang.

  • Den Coupon können Sie bei der Tankrevisions-Offerte oder -Bestellung einlösen. Wählen Sie einfach die Box «Ich habe einen Coupon» an und geben Sie anschliessend Ihren Coupon-Code ein. Der Rabatt wird automatisch vom Gesamtbetrag abgezogen. Coupons sind nur für Neubestellungen gültig. Der nachträgliche Abzug bei bereits bestehenden Aufträgen ist nicht möglich.

  • Als Privatkunde erhalten Sie bei einer Tankrevision, Tanksanierung oder Ausserbetriebsetzung einen Cumulus-Punkt pro CHF 2.– (max. 5'000 Punkte pro Bestellung).