Holzpellets, Heizen, Wärmelösungen

Holzpellets-Herstellung wie kleine Energiewunder entstehen

MIGROL Holzpellets werden aus naturbelassenem Sägemehl, Hobelspänen oder Schnitzeln ohne Rindenanteil hergestellt. Das Restholz stammt von Schweizer Sägereien und Holzbetrieben. 

Vom natürlichen Rohstoff zum kleinen Energiebündel

Vor allem Fichten- und Tannenholz wird verarbeitet, sowie ein kleiner Anteil Hartholz, wie Buche und Eiche. Angeliefert wird das Material entweder in trockenem oder nassem Zustand.

So entstehen Holzpellets

Produktion

Pufferspeicher
Nach der Zwischenlagerung in grossen Silos verweilt das Sägemehl kurz im Puffer-speicher. Dieser sorgt für die Homogenisierung (Feuchtigkeitsausgleich) und eine genügende Rohstoffmenge zur Pressung.

Hammermühle
Nachdem der Magnet- und Schwerteileabscheider mögliche Fremdteile aussortiert hat, geht es an die Feinmahlung. Dafür sorgen die 132 Hämmerchen mit einer Leistung von 3'000 Umdrehungen pro Minute.

Konditionierung
Hier wird ein minimaler Anteil von Maisstärke beigemischt. Dies dient vor allem dazu, dass die Masse gleitfähiger und der Pressvorgang erleichtert wird. Der Anteil der Stärke ist minimal. Nach dem Beimischen der Maisstärke wird der Feuchtegehalt automatisch gemessen und je nach Bedarf warmes Wasser zugefügt. Bei der Pressung gehen 4 % Wasser verloren, das Fertigprodukt soll einen Trockenwert von >90 % erreichen.

Pressen
Das Herzstück der Produktion sind die drei Pressen. Jede Presse bringt einen Durchsatz von vier Tonnen pro Stunde und das Sägemehl wird dabei vier bis sechsmal verpresst. Vor dem Pressen verweilt die Masse während 20 Minuten im Reifesilo. Erst nach der Homo-genisierung geht es weiter Richtung Matrize. Der Matrizenring mit seinen Löchern sorgt für die Formgebung. Dabei wird der Rohstoff auf rund 100 °C erhitzt und mittels Zwangs-speisung durch die Matrize gedrückt. Durch die Erwärmung löst sich das Lignin, ein holzeigener Bestandteil. Je nach Holzart variiert der Anteil an diesem natürlichen Klebstoff. Das Lignin verbindet die Holzteilchen und sorgt somit für die Festigkeit des Holzpellets. Auch schmiegt es sich als schützende und glänzende Hülle um das Pellet. Ein Erkennungsmerkmal für gute Pelletqualität. Der Holzpellets-Schneider am Ende des Matrizenrings schneidet die Stäbchen in die genormte Länge. Und fertig ist das kleine Energiestäbchen.

Lufttrocknen
Wichtig ist, dass die Holzpellets auf Raumtemperatur heruntergekühlt werden. Sonst kann sich im Lagersilo Kondenswasser bilden. Dazu wird auf dem Bandkühler Umgebungsluft angezogen und die Holzpellets werden mit kühlem Wind umweht.

Labor
Im Labor werden mithilfe von Analysegeräten die Feuchte, Dichte und der Abrieb analysiert. Stündlich werden Proben genommen, gemessen und protokolliert, um die hohe Qualität zu gewährleisten.

Hinweis:
Der Produktionsprozess wurde von der AEK Pellet AG dargestellt. 

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