Holzpellets, Heizen

Pellets Opfer des eigenen Erfolgs?

Pellets werden als regenerativer Brennstoff gefördert und stossen nur das CO2 aus, das sie während des Wachstums des Holzes aus der Atmosphäre aufgenommen haben. So wird kein zusätzliches CO2 freigesetzt – doch reicht das, um wirklich umweltfreundlich zu sein?

An Holzpellets gibt es zwei Kritikpunkte:

Kritikpunkt 1: CO2-Bilanz

Lange waren Pelletheizungen eine umweltfreundliche Alternative zu Öl- oder Gasheizungen bei Menschen zu Hause. Das sind sie auch heute noch, denn das Verbrennen von Holz bewegt sich innerhalb des natürlichen Kohlenstoffzyklus: Bäume nehmen beim Wachsen CO2 aus der Atmosphäre auf, werden gefällt oder sterben auf natürliche Weise und geben den Kohlenstoff beim Verbrennen oder Verwesen wieder an die Atmosphäre ab – perfekt ausbalanciert.

Doch zusätzlich zur grösser werdenden Verbreitung in Privathaushalten, haben nun einige Staaten damit angefangen Kohlekraftwerke auf Pellets umzustellen. Mittlerweile werden dort Millionen Tonnen Pellets verbrannt und da CO2-Emissionen aus Biomasse weder beim Emissionshandel der EU noch der UN angegeben werden, sinkt trotzdem die CO2-Bilanz der Länder.

Der Kohlenstoffkreislauf gerät deshalb allerdings aus der Balance – es wird zu viel Holz in zu kurzer Zeit verbrannt. Bäume brauchen Jahrzehnte, bis sie nachgewachsen sind und so lange bleibt das CO2 in der Atmosphäre. Und jetzt ist die Zeit, in der der CO2-Ausstoss gesenkt werden muss, wenn der Klimawandel aufgehalten werden soll, nicht in 50 Jahren.

Kritikpunkt 2: Feinstaub

Ein Vorteil fossiler Brennstoffe ist, dass sie beim Verbrennen kaum Rückstände hinterlassen. Pellet schon, sie stossen Feinstaub aus – dieser kann in die Lunge eindringen, Krankheiten begünstigen oder sogar hervorrufen.

Dem lässt sich allerdings relativ einfach entgegensteuern. Vorausgesetzt die Pelletheizung ist richtig dimensioniert und der Kessel kann mit voller Leistung arbeiten, erfüllen moderne Pelletheizungen alle Vorgaben und halten die Grenzwerte ein. Dazu wird das Verbrennen durch intelligente Regeltechnik kontinuierlich optimiert, so wird Brennstoff gespart, was die Emissionen zusätzlich reduziert. Mit einem Staubabscheider kann dann die Feinstaubemission nochmal deutlich reduziert werden.

Und jetzt?

Solange sie in Haushalten bleiben und nicht im grossen Stil in Kraftwerken verfeuert werden, sind Pellets eine gute Sache. Die durch sie entstehende Umweltbelastung ist niedriger als bei Wärmepumpen (abhängig vom verwendeten Strom), Erdgas- und Ölheizungen.

Falls Sie Fragen oder Interesse an Holzpellets haben, können Sie uns gerne kontaktieren:

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