Photovoltaik, Energieberatung, Energieverbrauch, Erneuerbare Energien, Solarenergie

Eigenverbrauch optimieren der Weg zur Autarkie

Mit einer Photovoltaikanlage verbindet sich häufig der Wunsch nach vollkommener Autarkie. Wenn möglich sollen 100% des persönlichen Energieverbrauchs durch die Eigenstromerzeugung abgedeckt werden. Ein Ideal, das die Wirklichkeit selten erfüllt, denn durchschnittlich landen nur 25% des erzeugten Stroms im Erzeugerhaushalt. Die gute Nachricht: Diese Quote lässt sich mit geeigneten Massnahmen auf bis zu 90% steigern.

Stromspeicher vs Stromcloud

In der Regel produziert eine Photovoltaikanlage den meisten Strom in der Mittagszeit, dann also, wenn in Privathaushalten der niedrigste Strombedarf besteht. Damit der Strom dem Eigenverbrauch nicht verloren geht, kann die Anschaffung eines Stromspeichers sinnvoll sein. Die entsprechenden Lithium-Ionen-Zellen versprechen bis zu 100% Entladetiefe und liefern den erzeugten Strom genau dann, wann er gebraucht wird. Die Energie verbleibt hier vollständig in den eigenen vier Wänden. Erst wenn der Speicher leer ist, wird auf Netzstrom umgestellt.

Wer sich keinen Stromspeicher leisten kann oder will, dem bieten Stromclouds eine weitere Möglichkeit. Sie funktionieren im Prinzip wie Datenclouds. Der nicht selbst genutzte Strom wird ins Netz eingespeist und die jeweilige Menge auf einem Konto gutgeschrieben. Es ist eine Binsenweisheit, dass PV-Anlagen im Sommer mehr Strom produzieren als im Winter. In unseren Breiten sind die ertragreichsten Monate von Mai bis Augst. Der in dieser Zeit überschüssig produzierte Strom kann via Cloud in sonnenarmen Zeiten aus dem Netz bezogen werden.

Energiemanagementsystem und intelligente Gerätesteuerung

Ob Stromspeicher oder Stromcloud, Smart-Home-Systeme sind für einen optimalen Eigenverbrauch unerlässlich. Es beginnt mit der intelligenten Steuerung energieintensiver Geräte, wie beispielsweise Waschmaschinen und Spülmaschinen, die bei intensiverer Sonnenstrahlung automatisch eingeschaltet werden, und reicht bis zur smarten Wärmeversorgung. Gekoppelt mit dem Heizsystem lässt sich nämlich nicht nur die Temperatur des Hauses optimal regeln, sondern auch der Energieverbrauch beim Heizen optimieren.

Mithilfe des smarten Systems lassen sich daneben auch Stromfresser ausfindig machen und beseitigen. Sämtliche Geräte des Hauses sind vernetzt und liefern Daten zu ihrem Verbrauch. Ein wahres Paradies für findige Optimierer.

Elektromobilität

Nicht nur der Klimawandel, auch die Optimierung des Eigenverbrauchs profitiert von der
Umstellung auf elektrisch betriebene Autos. Durch eine in der Garage installierte Wallbox, die bei Tag oder wenn ein Stromspeicher vorhanden und voll ist durch Solarenergie mit Strom versorgt wird, sind Sie mit Ihrem E-Auto anbieterunabhängig mobil – und das völlig klimaneutral. Auch elektrische Pedelecs oder der Akku des elektrischen Rollstuhls der Grossmutter sind willkommene Verbraucher für den selbst produzierten Strom – die selbst produzierte Energie lässt sich auf vielen Wegen sinnvoll nutzen.

Auch Kleinvieh... Sie wissen schon

Um den Eigenverbrauch wirklich konsequent zu optimieren, gelten auch mit PV-Anlagen und Smart-Home die althergebrachten Energiespartipps. Es ergibt wenig Sinn, dass das Heizsystem des Hauses auf ein Grad genau geregelt und energiesparend eingestellt ist, wenn gleichzeitig die Fenster nicht richtig abgedichtet sind oder anstatt einer Stosslüftung die Fenster stundenlang auf Kipp stehen.

Falls Sie Fragen oder Interesse an einer Photovoltaikanlage haben, können Sie uns gerne kontaktieren:

Migrol AG

Energie- und Wärmelösungen
Badenerstrasse 569
8048 Zürich
energie@migrol.ch

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