Heizsysteme, Heizen

Heizungen Regelmässig gewartet sind sie effizienter

Zwar müssen Feuerungsanlagen in der Schweiz von Gesetzes wegen regelmässig geprüft werden. Das aber ersetzt die Wartung nicht.

Sobald mit flüssigen oder festen Brennstoffen geheizt wird, muss hierzulande der Kaminfeger periodisch vorbeikommen. Das ist Gesetz! Dabei wird je nachdem geputzt, die Sicherheit geprüft, aber auch Abgasverluste und Emissionen werden gemessen und der Wirkungsgrad dokumentiert. Eigentlich noch praktisch, diese amtlichen Feuerungskontrollen. Dann muss man sich um nichts weiter kümmern. Das ist ein Trugschluss: Denn wie regelmässig sie stattfinden und was wirklich alles gemacht wird, ist in jedem Kanton anders geregelt.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Hersteller empfehlen denn auch, Feuerungsanlagen wie auch Wärmepumpen von sich aus einmal jährlich warten zu lassen. Wer es bequem mag, setzt dafür auf einen Wartungsvertrag. Dann können auch gleich – je nach Heizungstyp – etwa Dichtungen, Ventile, Filter und Anschlüsse geprüft und Verschleissteile frühzeitig ersetzt werden. Schliesslich ist bei Heizungen Vorsicht besser als Nachsicht, und oft lassen sich durch Früherkennung grössere Schäden vermeiden. Behält man zum Beispiel Ölschlamm am Boden des Öltanks nicht im Auge und verpasst die Tankreinigung, bringt man Tank und Brenner in Gefahr.

Putzen, justieren, entlüften

Eine regelmässige Wartung hilft aber auch, auf dem Leistungsoptimum zu bleiben. Bereits bei einem Millimeter Russschicht an den Kesselwänden gelangt wesentlich weniger Heizwärme aus dem Brennraum ins Heizsystem: Um bis zu fünf Prozent kann sich der Energiebedarf dadurch erhöhen. Hier lohnt es sich also besonders, besser früher als später durchzuwischen.

Gleichzeitig kann der Profi alle Komponenten und deren Einstellungen wieder perfekt aufeinander abstimmen, vom Kessel über den Brenner bis hin zur Pumpe. Beim hydraulischen Abgleich für eine optimale Wärmeverteilung wiederum gehen Studien sogar von einer möglichen Effizienzsteigerung um bis zu 15% aus. Und wenn der Profi schon im Haus ist, kann er auch gleich Feinjustierungen an der Heizkurve vornehmen und die Anlage entlüften. Arbeiten, die sonst meist am Anlagenbesitzer hängen bleiben.

Auch der Boiler will gewartet werden! 
Nicht nur bei der Heizung, auch beim Boiler ist der Unterhalt elementar. Experten empfehlen hier ein Intervall von drei bis fünf Jahren. Dabei werden Dichtungen ersetzt, allenfalls der Rostschutz erneuert sowie hygienisch bedenklicher Schmutz und Kalk entfernt. Letzterer ist vor allem auch Gift für die Effizienz: Bis zu 15% höhere Kosten können wegen schlechterer Wärmeübertragung entstehen. 

Falls Sie Fragen rund um das Thema Service & Wartung haben, können Sie uns gerne kontaktieren:

Migrol AG

Energie- und Wärmelösungen

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