Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Solarenergie, Energiegesetz

Die Energiewende Eine der grössten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts

Die Energiewende ist eine der bedeutendsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Gründe hierfür sind vielfältig und eine nachhaltige Energieversorgung erfordert innovative Lösungsansätze. Wir haben uns angeschaut, warum die Energiewende so wichtig ist und was die Schlüssel-
faktoren sind, damit sie gelingt.

Die Energiewende ist eine unverzichtbare Antwort auf die energiepolitischen Heraus-
forderungen der Neuzeit. Sie markiert den Übergang von fossilen und atomaren hin
zu erneuerbaren und nachhaltigen Energieträgern. Das übergeordnete Ziel ist eine
zuverlässige, unabhängige und umweltfreundliche Energieversorgung der Bevölkerung.

Folgende Massnahmen können dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen: die Steigerung der Energieeffizienz, der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien, der Ausbau des Stromnetzes sowie der Ausstieg aus der Kernkraft. Das umreisst zugleich auch das vom Bund beschlossene Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050.

Energieeffizienz

Eine Steigerung der Energieeffizienz ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg. Dabei wird der Energieverbrauch pro Kopf langfristig reduziert und die Effizienz optimiert. So wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch Geld gespart. Besonders für den Ausbau erneuerbarer Energiequellen ist eine effiziente Energienutzung unverzichtbar, um den hohen Energiebedarf unserer Gesellschaft zu händeln.

Mit der Energiestrategie 2050 werden beispielsweise energetische Gebäudesanie-rungen finanziell unterstützt, die Emissionsvorschriften für Fahrzeuge angepasst oder auch ein sparsamerer Stromverbrauch in der Industrie, im Dienstleistungssektor oder in Haushalten mithilfe sogenannter wettbewerblicher Ausschreibungen gefördert.

Ausstieg aus der Kernenergie

Parallel zum Ausbau der erneuerbaren Energien und der Reduktion fossiler Brennstoffe, sollten langfristig auch die Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Die Gründe für eine
Abkehr von Kernenergie sind vielfältig: ein hohes Unfallrisiko, radioaktiver und nicht
abbaubarer Müll, negative Auswirkungen auf die Umwelt, aber auch hohe Instandhaltungskosten sprechen gegen Atomkraftwerke.

Durch die Energiestrategie 2050 ist für die Schweiz geregelt, dass keine neuen Kernkraftwerke gebaut und in Betrieb genommen werden dürfen. Bereits bestehende Kraftwerke können jedoch so lange weiterlaufen, wie sie das Eidgenössische Nuklearsicherheits-
inspektorat als sicher einstuft. Ebenfalls werden keine grundlegenden Veränderungen an bestehenden Kernkraftwerken mehr bewilligt.

Erneuerbare Energien

Natürlich spielen erneuerbare Energien eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht die Energiewende zu meistern. Wasserkraft, Solarenergie, Windkraft und Biomasse
müssen langfristig fossile Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle ablösen, um CO2-Emissionen zu reduzieren und eine nachhaltige Energieversorgung zu gewährleisten.

In diesem Zusammenhang müssen auch sinnvolle Speicherlösungen entwickelt werden. Denn an besonders wind- und sonnenreichen Tagen wird sehr viel Strom erzeug, teils mehr als benötigt wird. Hier müssen Energiespeicher her, die es ermöglichen, die überschüssige Energie zu speichern, um sie zu einem späteren Zeitpunkt effektiv zu nutzen.

In der Schweiz werden mit der Energiestrategie 2050 in diesem Bereich beispielsweise Betreiber von Photovoltaikanlagen sowie von grossen Wasserkraftanlagen unterstützt. Sie können eine Einmalvergütung beantragen, um bis zu 30 Prozent der Investitions-
kosten zu decken. Zudem werden auch Bewilligungsverfahren für neue Anlagen vereinfacht.

Netzausbau

Der vermehrte Einsatz erneuerbarer Energien führt zu einer dezentralen Stromerzeugung, da Wind und Sonne nicht kontinuierlich zur Verfügung stehen. Das erfordert einen gezielten Ausbau der Stromnetze, um die weit verzweigten Erzeugungsanlagen effizient miteinander zu verbinden und Energieüberschüsse besser zu verteilen. So ist dauerhaft eine stabile und zuverlässige Stromversorgung gesichert.

Auch hier gibt es innerhalb der Schweiz mit der Strategie Stromnetz bereits Massnahmen, durch die z. B. Bewilligungsverfahren für Leitungsprojekte vereinfacht oder auch die Akzeptanz des Ausbaues innerhalb der Bevölkerung gestärkt werden sollen.

Die ersten Schritte sind getan

Die Energiewende ist ein notwendiger Schritt, um den steigenden Energiebedarf zu
decken, den CO2-Ausstoss zu reduzieren und unsere natürlichen Ressourcen zu schonen. Mithilfe innovativer Lösungen können wir die Energiewende meistern und eine nach-
haltige Energieversorgung für die kommenden Generationen sichern. Die Schweiz hat
bereits erste wichtige Schritte unternommen, um diese Herausforderungen erfolgreich anzugehen, trotzdem liegt noch ein weiter Weg vor uns.

Falls Sie mehr zum Thema Energiewende wissen möchten, können Sie uns gerne kontaktieren:

Clemens Bohnenblust

Fachstelle Energie

Migrol AG
Soodstrasse 52
8134 Adliswil
energie@migrol.ch
Kontakt Hotline 0800 222 555 (Gratisnummer)

Die Migrol Energieberatung wird in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Luzern, Schwyz, Zug und Zürich durchgeführt.

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